Wer sich mit SEO ein wenig intensiver beschäftigt, der weiß natürlich sehr genau, dass längst nicht nur die Anzahl der eingehenden Links über das Ranking entscheidet. Genau betrachtet existiert eine Vielzahl an Faktoren, die Einfluss auf die Position einer Seite in den SERPs nehmen. Eine Aufgaben eines SEOs besteht darin, diese Faktoren zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Weil Google die meisten Faktoren jedoch für sich behält, bleibt einem als SEO nur die Möglichkeit, Vermutungen anzustellen und diese durch Tests zu bestätigen oder zu widerlegen.
Der amerikanische Blackhat SEO „QuadsZilla“ meint, einen solchen Faktor entdeckt zu haben, nämlich die Bounce Rate. Die Bounce Rate wird auch als Absprungrate bezeichnet und gibt darüber Auskunft, wie viele Besucher unmittelbar nach dem Laden einer Website auch schon wieder abspringen bzw. die Seite verlassen – wobei der Begriff „unmittelbar“ recht variabel ausgelegt werden kann.
„QuadsZilla“ geht davon aus, dass eine höhere (und somit schlechtere) Bouncerate zu einer schlechteren Position in den SERPs führt. Rein theoretisch wäre es möglich, dass Google über die Bouncerate einzelner Websites Bescheid weiß – zumindest bei Projekten, bei denen Google Analytics zum Einsatz gelangt.
Ob hier etwas dran ist, lässt sich aber dennoch nur schwer sagen. Schließlich ist es längst nicht so, dass Google Analytics auf jeder Website zum Einsatz gelangt. Außerdem würde dies bedeuten, dass die Betreiber von Seiten mit schlechten Bounce Rates klar im Nachteil wären und Google Analytics löschen sollten. In den Kommentaren meint jemand:
… bounce rate went down cause users from google have an higher bounce rate then others visitors …
Hier könnte natürlich etwas daran sein: Wenn die Besucher, die über Google kommen, für eine hohe Bouncerate sorgen, sorgt ein Rückgang des Google Traffics automatisch zu einer Verbesserung der Bouncerate. Daher wäre es hilfreich die Änderungen der Bouncerate den Änderungen in den SERPs direkt gegenüberzustellen.
(Via Internetmarketing News)

Dezember 19th, 2009 at 12:50
die boucerate kann google sehr einfach auch ohne analytics festellen.
ob dies umgesetzt wird ist eine andere frage. den einsatz von analytcs für diese wertung halte ich für unwarscheinlich, da nicht jede seite analytics einsetzt und daher eine unrealistische gewichtung die folge wäre.
idee: man klickt auf einen eintrag in den serps. daraufhin verlässt man die seite (zurück) und klickt ein weiteres ergebnis an. ich denke nicht, das golge sich diese gelenheit entgehen lässt, dies zu tracken und damit auch recht qualifiziert ind den serps zu berücksichtigen – >ranking