Im Bereich der Webbrowser ist derzeit richtig viel los. Zu Beginn der Woche hat Mozilla die zweite Betaversion des Firefox 3.1 veröffentlicht und nun zum Ende der Woche gibt Google bekannt, dass der hauseigene Browser Chrome, als Version 1.0 zum Download bereit steht und somit die Beta Phase erfolgreich beendet hat.
Im Hause Mozilla folgt man der üblichen Vorgehensweise: Firefox wird Stück für Stück erweitert und verbessert. Auf der einen Seite werden Sicherheitslücken geschlossen, auf der anderen Seite kommen ein paar neue Features wie zum Beispiel der Umgang mit neuen HTML-Tags hinzu. Eine der größten Neuerungen ist die JavaScript Engine „Tracemonkey“, die zur Beschleunigung von Webanwendungen beitragen soll. Bis Firefox 3.1 das Beta Stadium verlässt, wird es jedoch noch ein wenig dauern: Den bisherigen Planungen zufolge soll noch eine dritte Betaversion folgen.
Bei Google ist man zum Thema Betaversion hingegen ein wenig anders angestellt. Weil immer noch relativ viele Anwender einen Bogen um die Chrome Version 0.4 gemacht haben, hat Google nun bekannt gegeben, dass Chrome 1.0 zum Download bereit steht und das Beta Stadium erfolgreich beendet wurde.
Aber Google hat nicht nur die Versionsnummer des Browsers geändert, auch unter der Haube hat sich etwas getan. Ebenso wie bei Firefox wurde die JavaScript Engine aufgebohrt, so dass entsprechende Inhalte jetzt deutlich schneller ausgeführt werden. Ebenso wurde stark an der Stabilität des Browsers sowie dem Umgang mit Videoinhalten gearbeitet: Hier soll der Google Browser jetzt deutlich mehr zu bieten haben.
