Es liegt gerade einmal ein paar Wochen zurück, als mit „Misterinfo“ ein vergleichsweise großes AV dazu übergangenen ist, seine ausgehenden Links auf nofollow umzustellen. Nun hat mit Mister Wong ein weiterer „Linksaft-Spendierer“ still und heimlich nachgezogen: Fortan sind alle ausgehenden Links auf nofollow gesetzt.
Weil Mister Wong von zahlreichen SEOs dazu genutzt wurde, um Seiten in den Google Index zu schieben und diese gleichzeitig ein wenig zu stärken, sind in der Blogsphäre zahlreiche Reaktionen zu vernehmen. Etliche Blogger sind verärgert und haben beschlossen, den Social Bookmarking Anbieter fortan zu boykottieren.
Gleichzeitig ist festzustellen, dass die Mister Wong Umstellung ausgehender Links auf nofollow vergleichsweise locker gesehen wird. Der Boykott ist eine logische Konsequenz: Für die meisten ist klar, dass sie auch ohne Mister Wong gut auskommen können und zudem nicht viel verloren haben – denn anders als bei „Misterinfo“ konnte man seine Links vergleichsweise einfach bzw. mit geringem Aufwand submitten. Außerdem: Wer braucht nutzt den Service denn tatsächlich um seine Bookmarks zu verwalten?
