Klickbetrug erreicht in den USA neue Ausmaße

Geschrieben von Jochen am 28. Januar 2009 in Kategorie Display Advertising

Es ist kein Geheimnis, dass sich das Verbrechen zunehmend mehr in das Internet verlagert. Erst im vergangenen Jahr hat eine amerikanische Sicherheitsbehörde bekannt gegeben, dass das finanzielle Volumen der Internetkriminalität den weltweiten Drogenhandel übersteigt. Anstatt sich im klassischen Verbrecherhandwerk die Finger schmutzig zu machen, zielen Ganoven auf das schnelle Geld im Internet ab – unter anderem auch im Bereich des Onlinemarketings.

Wie TechCrunch berichtet, hat der vor allem der Klickbetrug sehr schlimme Ausmaße angenommen: In den USA sollen CPC-Umfeld 17,1 Prozent aller Klicks betrügerisch sein und somit die Merchants um eine Menge Geld bringen. Das Erschreckende ist, dass die Klickbetrüger zunehmend professioneller werden. Die Profis klicken schon lange nicht mehr selbst – stattdessen nehmen ihnen Bot-Netze die Arbeit ab. Mittlerweile sollen rund 31 Prozent der gefakten CPC-Umsätze durch Bots generiert werden.

Bei diesen Daten bezieht sich TechCrunch auf Click Forensics, einem Anbieter, der sich auf die Überwachung und Auswertung von Werbeklicks spezialisiert hat.

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1 Comments For This Post

  1. C says:

    hmmm… ich habe letzte Woche eine Logfileanalyse über meine Bannerkunden gemacht und dabei festgestellt, dass die Banner meiner Direktkunden anscheinend von Google IPs geklickt werden… zu ca. 20%! Die IPs sind laut IP Locator alle aus der Google Zentrale in der Nähe von San Francisco… und es sind immer dieselben IPs.
    Ob das Betrug ist, Konkurrenzorientierung oder Bots, die durch das Netz surfen… wie auch immer… ich liefere meinen Kunden jetzt einfach 20% Banner mehr aus, um die Effektivität der Kundenkampagne bei mir ggü. der Kundenkampagnen bei Google sicherzustellen.

    Mafiöse Strukturen, die bei mir klicken, konnte ich noch nicht feststellen… davon profitieren sie ja auch nicht.

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