Auf Blogs-optimieren.de ist heute ein sehr interessanter Beitrag zum Thema Wordpress erschienen. Es geht um einen Webhosting Anbieter, der seine Kunden dazu verpflichtet, ihre Wordpressversionen stets auf dem neuesten Stand zu halten bzw. wird den Kunden vorgeschrieben, keine zu alte Installation zu verwenden. Als Grund wird die Anfälligkeit des Systems genannt: Über Wordpress könnten Hacker den Server missbrauchen – die dadurch entstandenen Kosten müssten die Kunden dann tragen.
Viele Publisher werden es nachvollziehen können, dass sich der Webhosting Anbieter auf diese Weise schützen möchte. Auf der anderen Seite stellt sich jedoch die Frage, wann eine Wordpress Version als alt bezeichnet werden kann. In diesem Fall ist es so, dass mindestens Wordpress 2.6.5 installiert sein muss – was aus meiner Sicht ganz schön hoch angesetzt ist.
Ich muss gestehen, dass ich keine Lust habe, ständig Wordpress Updates aufzuspielen – zumal es den Wordpress Machern ja längst nicht nur um Erhöhung der Sicherheit, sondern um die Erweitung des Funktionsumfangs geht. Einen großen Teil der ständig nachkommenden Features benötige ich nicht. Viel lieber wäre es mir, wenn es eine Version gäbe, deren Entwicklung im Hinblick auf den Funktionsumfang als abgeschlossen gilt und im Bedarfsfall mit Sicherheitsupdates versorgt wird.

März 12th, 2009 at 09:05
sehr gute Idee! Ich beschäftige mich gerade mit dem update und xampp. Solange es da keine Synchronisations-Möglichkeit gibt, ist es sicher für lange Zeit mein letztes update… die Zeit, die ich dafür aufwende ist unbezahlbar und steht in absolut keiner Relation zum erhofften
Nutzen.