Interessenbezogene Adsense Werbung vergrault Publisher

Geschrieben von Jochen am 14. März 2009 in Kategorie Display Advertising

Quelle: Google PressezentrumIm Grunde genommen war es nur eine Frage der Zeit, bis Google damit beginnen wird, das Adsense Programm auf interessenbezogene Anzeigen auszuweiten. Dies Woche war es soweit: Fortan wird Google auch interessenbezogene Werbeinhalte ausliefern – die Publisher wurden bereits per Email über die Neuerung informiert.

Allerdings zeigen sich die meisten Publisher alles andere als erfreut: Die Zweifels sind relativ groß. Dies ist nicht verwunderlich, immerhin bringt das neue Werbesystem zwei Hürden mit sich. Bei der ersten Hürde handelt es sich um die Pflicht, einen Datenschutzhinweis erbringen zu müssen – hierzu sind die Adsense Publisher verpflichtet. Allerdings bezieht Google zu diesem Thema keine Stellung: Hier sind die Webmaster auf sich allein gestellt.

Des Weiteren haben viele Webmaster Angst, dass auf ihren Seiten fortan Anzeigen eingeblendet werden, die einfach unpassend sind. Vielen ist es lieber, mit contextbezogenen Anzeigen zu arbeiten, immerhin sprechen gleich zwei Gründe dafür: Zum einen die nähere Bindung an die Zielgruppe (gerade bei SEO Traffic), zum anderen höhere Clickvergütungen (je nach Themenumfeld).

Bisher sieht es ganz danach aus, als ob die meisten Publisher das Feature bewusst deaktivieren. Profitieren können in erster Linie Projekte, die keinen zielgerichteten Content haben, wie zum Beispiel einige Social Networks.

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1 Comments For This Post

  1. SEO-Handbuch says:

    Hallo!

    Vielen Dank für die freundliche Verlinkung ;)

    Beste Grüße!

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