Wurden Blogs früher oftmals als Spielerei abgetan, so sind sie inzwischen aus der Publisher-Welt nicht mehr wegzudenken: Immerhin bieten sie die Möglichkeit, eine beeindruckende Reichweite zu erzielen und gezielt eine Leserschaft aufzubauen. Auf der anderen Seite kann man mit Blogs nur dann erfolgreich sein, wenn man die Blogosphäre kennt und genau weiß, wie sie funktioniert. Mit Tools wie Rivva ist es möglich, die Blogosphäre gut im Auge zu behalten und sich einen guten Überblick zu verschaffen.
Umso erschreckender ist es, dass Frank Westphal – Betreiber von Rivva.de – angekündigt hat, seinen Blogaggregator einmotten zu wollen. Ein hoher Aufwand und nicht erfüllte Erwartungen haben ihn dazu gebracht, diese Entscheidung zu treffen. Vorerst soll der Service auf Sparflamme bzw. ohne weitere Entwicklung und Wartung weiterlaufen.
Für die deutschsprachige Blogosphäre ist dies ein ordentlicher Rückschlag. Bis dato existiert kein anderer Service, mit dessen Hilfe es möglich ist, die Geschehnisse innerhalb der Blogosphäre so gut zu verfolgen. Da wundert es nicht, dass es inzwischen zu einem regelrechten Aufschrei gekommen ist: Zahlreiche Blogger bedauern die Entscheidung von Frank Westphal und wünschen sich, dass der Service fortgeführt wird.
