Zunehmend mehr Publisher klagen über die hohen Kosten für die Contenterstellung und die wenigen Einnahmen, die den Ausgaben gegenüberstehen. Da wundert es nicht, dass wieder vermehrt Stimmen aufkommen, die nach Bezahlcontent rufen.
Allerdings ist es fraglich, ob das Konzept mit dem Bezahlcontent wirklich aufgeht. Eines der größten Probleme der Publisher besteht darin, dass es ihre Leser seit der Existenz des Internets gewohnt sind, eine Vielzahl an Inhalten kostenlos zu erhalten – die Einführung kostenpflichtiger Angebote könnte zu einer starken Abwanderung führen.
Denn um das eigentliche Angebot an Inhalten ist es nicht gerade knapp bestellt: Dieselben Infos sind auf vielen Seiten erhältlich – wenn jemand seine Seiten dicht macht bzw. nur noch zahlende Besucher rein lässt, könnte er bald endgültig schließen, wenn sich die eigenen Inhalte von denen der Mitbewerber nicht maßgeblich unterscheiden.
Am Ende könnten die Gewinner diejenigen sein, die ihre Inhalte kostenlos anbieten und zudem mit weiteren Leistungen, beispielsweise mit guten Affiliate-Angeboten, aufwarten. Somit bietet sich auch kleineren Publishern die Chance, sich womöglich schon bald gegen die großen Anbieter behaupten zu können.

August 10th, 2009 at 17:54
bezahl content wird sich in meinen augen nier durchsetzen. ich verschwind auch immer gleich sobald irgendwie kommt “den rest des artikels…” wie du schon richtig sagst, es gibt massig andere seiten die gleiches bieten und eben kostenlos sind. zusatz services muss/kann/darf man kostenpflichtig anbieten. da muss man eben eine gute idee finden.