Axel Springer setzt vorsichtig auf Bezahlcontent

Geschrieben von Jochen am 14. August 2009 in Kategorie Online-Marketing

Quelle: Itam GmbHErst kürzlich wurde hier im Blog das Thema Bezahlinhalte aufgegriffen. Es wurde mehr oder weniger darüber spekuliert, ob bald die ersten Verleger auf Bezahlinhalte setzen werden. Nun ist es amtlich: Axel Springer wird mehrere Angebote kostenpflichtig machen und will somit das Bezahlinternet in Deutschland voranbringen.

So richtig traut man sich an die Sache allerdings nicht heran. Anstatt den Onlineauftritten von Bild, Computerbild und Welt ein großes Vorhängeschloss zu verpassen, werden erst einmal die Mobile-Angebote angepasst. Vorerst soll „Smartphone-Content“ kostenpflichtig werden, vorrangig der Content, der für das iPhone angeboten wird. So gesehen spricht man einen nur äußerst kleinen Teil der Leser an – im Vergleich zu den klassischen Weblesern dürfte sich die Anzahl der iPhone Leser stark in Grenzen halten.

Bei Regionalzeitungen ist man schon etwas mutiger: Das „Hamburger Abendblatt“ sowie die „Berliner Morgenpost“ sollen künftig der Freemium-Fraktion zugeordnet werden können, indem Inhalte teilweise kostenpflichtig werden. So sollen zum Beispiel Services wie Staumelder und Co nicht mehr kostenlos zur Verfügung stehen.

Ob das Konzept aufgehen wird, ist mehr als fragwürdig: In der Webgemeinde stößt man auf eine Menge Zweifel.

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