Man könnte auch von einem friedlichen Boykott sprechen, wenn man den Aufruf von Albrecht Ude liest. Der Journalist und Webentwickler hat dazu aufgerufen, bei der Internetnutzung eine Woche lang auf Google bzw. auf die von Google gebotenen Services zu verzichten.
Ich schreibe deshalb von einem friedlichen Boykott, weil Google nicht im eigentlichen Sinne boykottiert werden soll. Stattdessen geht es darum, andere Webanbieter zu nutzen bzw. diese erst einmal kennen zu lernen. Um den „Umstieg“ zu erleichtern, stellt er im zugehörigen Blog sogar entsprechende Alternativen vor.
Es mag sicherlich interessant sein, einen solchen Versuch zu starten. Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass sich viele Internetnutzer anschließen. Immerhin hat Google eine Menge zu bieten und außerdem darf die Macht der Gewohnheit nicht unterschätzt werden. Die meisten Internetnutzer würden sicherlich schon nach kurzer Zeit die alte Gewohnheit zurückfallen.
