Jack Wolfskin manövriert sich selbst ins PR-Desaster

Geschrieben von Jochen am 20. Oktober 2009 in Kategorie Online-Marketing

Quelle: omBuzzer.de / Itam GmbHEigentlich dachte ich, die Abmahngeschichte von Jack Wolfskin würde schnell erledigt sein, damit es dem Unternehmen nicht so ergeht, wie der Jacko AG. Allerdings scheint die PR-Abteilung des Händlers für Outdoor-Bekleidung vom Fall Jacko nicht viel mitbekommen zu haben: Getreu dem Motto „schlimmer geht’s immer“ setzt das Unternehmen seinen Kurs fort.

Anstatt zurückzurudern, hat das Unternehmen eine Stellungnahme abgegeben, in welcher die Vorgehensweise verteidigt wird. Diese Stellungnahme sorgt in der Blogsphäre für jede Menge Unmut, was nicht verwundert – denn anstatt die kleinen Leute auf dem direkten Weg anzusprechen und sie darum zu bitten, die Markenrechte zu tolerieren, verteidigt man die Abmahnstrategie. Spiegel Online dokumentiert das Geschehen wie folgt: „Man sieht sich in der Abmahnpflicht“ – eine erstklassige Wortwahl.

Diese Idee ist wohl nicht so gut gewesen: Die Stellungnahme kommt in der Blogsphäre nicht gut an und hat die Lage nur verschlimmert. Man lese sich nur die Kommentare beim Werbeblogger durch – die sprechen für sich.

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