Kann Paid-Content in Deutschland funktionieren?

Geschrieben von Jochen am 07. November 2009 in Kategorie Online-Marketing

Quelle: Itam GmbHSchon mehrere Verlagshäuser haben es mit Paid-Content versucht und sich letztlich die Zähne daran ausgebissen. Sofern man einmal von wenigen Ausnahmen (zum Beispiel dem Wall Street Journal) absieht, konnte sich noch niemand so richtig in diesem Segment behaupten.

Doch zum Glück gibt es ja Pioniere – hierzu zählt sich auch Axel Springer. Der Verlag hat beschlossen, den Zugriff auf die Inhalte von Bild.de und Welt.de kostenpflichtig zu machen – allerdings nur für den iPhone Nutzer. Mit eigenen Apps soll der Zugriff möglich sein, gleichzeitig aber Geld kosten.

Nun wird wieder einmal in zahlreichen Blogs über pro und contra spekuliert. Letztlich kann jedoch nur schwer gesagt werden, ob die Rechnung wirklich aufgeben kann. Aber warten wir es doch einmal ab. Falls sich zeigen sollte, dass die iPhone Besitzer tatsächlich zahlen, um Inhalte dieser Portale abzurufen, dann könnte man sich als Publisher auf neue Wege begeben und vielleicht das eine oder andere Segment frühzeitig für sich erschließen.

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