In den gewissen Kreisen scheint man sich auf Google so richtig eingeschossen zu haben. Mittlerweile sollen auch Datenschützer und Poltiker erkannt zu haben, dass Google eine Datenkrake ist – und prompt möchte man dieser Krake auch schon ordentlich eines überbraten. Allerdings scheint man sich nicht so richtig zu trauen, die Datenkrake selbst anzupacken. Deshalb müssen die Publisher dran glauben.
Um genau zu sein, geht es um Google Analytics – wie die meister Leser sicherlich wissen dürfen, könnte der Webanalyse Service aus dem Hause Google doch tatsächlich gegen deutsches Recht verstoßen. Den Publishern, die mit Google Analytics arbeiten, drohen womöglich Geldstrafen.
Eine Lösung für das Problem scheint noch nicht in Sicht. Vielen Ortes wird darüber diskutiert, ob die Surfer per Browser der Cookie-Speicherung zustimmen sollen. Andere Webmaster möchten sich auf ihren Seiten die Zustimmung des Users holen. Andere raten hingegen zum Umstieg auf anderweitige Webanalyse Tools.
Doch wenn man es genau betrachtet, sind diese Lösungen nicht gerade das Gelbe vom Ei. Ein Umstieg dürfte kaum helfen – andere Services könnten ebenso gegen das Recht verstoßen. Alternativ bleibe nur noch der Verzicht auf die Datenerhebung. Allerdings möchte man als Publisher eigentlich schon gerne wissen, wie es um den Traffic bestellt ist.
