studiVZ musste in den vergangenen Monaten ordentlich Federn lassen. Wettbewerber Facebook hatte zuletzt deutlich aufgeholt: Das deutlich größere Anzahl an Interaktionsmöglichkeiten scheint immer mehr User dazu zu bringen, sich vorrangig auf den Seiten von Facebook zu tummeln.
Nun holt studiVZ zum Angriff aus – und zwar mit einer Maßnahme, die von der früheren Copycat-Stragegie stark abweicht. Es soll nämlich ein Marktplatz errichtet werden. Um genau zu sein, gibt es den sogar schon. Er stand bereits einigen Testnutzern zur Verfügung und soll laut studiVZ Blog schon mehr als 2.000 Anzeigen verzeichen.
Das ist ein spannender Zug. Auf der einen Seite ist es Webunternehmen mit Anzeigenmärkten gelungen, einiges zu vollbringen – andere haben damit weniger große Erfolge verzeichnet. Man denke nur an Xing: Das Social Network dient nach wie vor als Kontaktplattform. Der Marktplatz ist nicht unbedingt der Renner. Aber gut, warten wir einfach mal ab.
