Zuletzt machte ein Fall in der Blogsphäre die Runde, der die Blogger in verschiedene Lager spaltet. Grund für eine lange Diskussion ist die Verfahrensweise von Google, wenn Adsense Nutzer gegen die AGB verstoßen.
Blogger R. Gutjahr hatte eine Mail von Google erhalten, in welcher er darum gebeten wird, sein Blog anzupassen, damit Google die Adsense Partnerschaft nicht aufkündigt. Diese Warnung ging ihm ordentlich gegen den Strich. Schnell war von Zensur die Rede und ein PR-Mitarbeiter wurde eingeschaltet.
Ob man Google Zensur vorwerfen darf, wenn in einem Blogbeitrag anstoßende Worte verwendet werden? Ist es richtig, öffentlich im Blog über Google zu schimpfen? Mir kommt es so vor, als ob man Google immer schneller den schwarzen Peter zuschiebt. Schließlich wäre es auch möglich gewesen, den Sachverhalt direkt mit dem Google Adsense Support zu klären – außerdem kann Google frei bestimmen, wer als Adsense Publisher zugelassen wird und wer nicht.
Zum Glück sehe nicht nur ich die Angelegenheit so: Inzwischen haben sich zunehmend mehr Leser und Blogger zu Wort gemeldet, die es ebenfalls nicht richtig finden, direkt von Zensur zu sprechen.
