Wer als SEO Berater arbeiten bzw. nicht eigene, sondern externe Projekte betreuen möchte, muss erst einmal Kunden finden. Die Suche / Akquise kann auf ganz unterschiedlichem Wege erfolgen. Im Endeffekt muss hier jeder seine eigene Methode finden, um mit potentiellen Auftraggebern ins Gespräch zu kommen.
Nur ins Gespräch zu kommen, reicht allerdings nicht aus, wie M. Mißfeldt in einem Blogeintrag schön deutlich gemacht hat. Ein Gespräch mit einem Kunden muss nicht immer positiv verlaufen: Wenn es schlecht läuft, nimmt der Kunde ein paar Tipps unmittelbar mit und meldet sich dann nie wieder.
Dies ist ein typisches Problem, mit dem man im Vertrieb zu kämpfen hat. Auf der einen Seite darf man nicht zu sehr abblocken: Wer sich gegenüber dem Kunden verschließt und ein zu großes Geheimnis aus seiner Sache macht, erhält Aufträge womöglich erst gar nicht. Vielmehr geht es darum, die eigene Kompetenz zu unterstreichen und ein Vertrauensgefühl zu Kunden aufzubauen. Andererseits ist es falsch, zu viele Informationen oder Tipps preiszugeben: So mancher Kunde glaubt dann, die SEO Maßnahmen selbst umsetzen und somit bares Geld sparen zu können.
Am Ende geht es darum, den Mittelweg zu nehmen und den Kunden im Gespräch richtig zu führen. Hier machen sich klassische Vertriebsstärken bezahlt: Wer gut verkaufen bzw. Kundenbedürfnisse ermitteln und wecken kann und gleichzeitig seine Leistungen richtig anpreist, zieht die Aufträge am besten an Land. Anschließend gilt es natürlich das zu halten, was man versprochen hat. Aber das ist schon wieder ein Thema für sich. Man denke nur an die ganzen Abzocker-SEO Buden, die der Branche nicht unbedingt zum besten Ruf verholfen haben.
