Ein wirklich toller SEM Tipp

Geschrieben von Jochen am 14. November 2011 in Kategorie SEA

Die meisten SEM Publisher kennen das Problem mit Adwords nur allzu gut: Die guten Suchbegriffe, die ordentlich Traffic und vor allem auch den richtigen Traffic bringen, sind meist ordentlich gebucht, was letztlich hohe Anzeigenkosten nach sich zieht. Je nach Branche oder Produktbereich kann es da schon einmal vorkommen, dass die Begriffe gar nicht gebucht werden, weil die Anzeigenschaltung schlichtweg zu kostspielig ist.

Aufgrund dieser Tatsache verwundert es nicht, dass sich viele SEM Publisher fortlaufend auf der Suche nach guten SEM Keywords befinden. Gefragt sind Suchbegriffe, die guten Traffic bringen, aber wenig gebucht sind – ganz in der Hoffnung, auf diese Weise massenhaft Qualitätstraffic zu niedrigen Kosten einkaufen zu können. Allerdings ist auch klar, dass es nicht gerade leicht ist, derartige Suchbegriffe zu finden. In Zeiten, in denen es immer mehr Agenturen gibt und sich in den Marketingabteilungen der Unternehmen immer besser ausgebildete Fachkräfte gibt, verwundert es kein bisschen, dass sich die Suche nach geeigneten Keywords immer schwieriger gestaltet.

Der erfolgreiche Publisher weiß natürlich ganz genau, dass einer der größten Tricks darin besteht, die üblichen Denk- und Recherchepfade zu verlassen, damit es einem gelingt, gute aber bislang unbelegte oder zumindest nur wenig belegte Keywords zu identifizieren. Hierdurch bietet sich die Chance, weiterhin an guten Traffic zu gelangen, ohne allzu hohe Kosten in Kauf nehmen zu müssen.

Im Blog vom Monti-Man bzw. bei PP-Blogsberg ist zu diesem Thema ein wirklich interessanter Beitrag erschienen. Der Blogpost beinhaltet einen simplen aber wirkungsvollen SEM Tipp, mit dem man sich ruhig einmal auseinandersetzen sollte. Der Kerngedanke besteht darin, sich darüber Gedanken zu machen, welche Alternativen Suchbegriffe die potentiellen Nutzer / Kunden verwenden könnten. In erster Linie wird darauf verwiesen (großer Wink mit dem Zaunpfahl), dass es auch Nutzer gibt, die EAN-Codes oder auch Herstellernummern verwenden, um damit im Internet auf Händler oder auch andere Seitenbetreiber zu stoßen. Die Idee besteht im Wesentlichen darin, diese Nummern bzw. Codes als SEM Begriffe zu buchen.

Alles in allem ist dies ein sehr viel versprechender Ansatz, denn je nach Produktbereich dürfte sich in der Tat die Chance bieten, günstigen Traffic zu erhalten. Allerdings gilt es derartige Kampagnen natürlich genau abzustimmen, damit man Ende auch in ausreichendem Maße monetarisiert wird.

Im Grunde ist es sogar möglich, dieses Konzept auf SEO zu übertragen. Allerdings hat man es hier nicht ganz so leicht, denn eine gezielte Optimierung würde bedeuten, dass zu ein- und demselben Produkt zwangsläufig mehrere Seiten erstellt werden. Hier gilt es sich vorher zu überlegen, ob sich dies vernünftig darstellen lässt.

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