Tipp: Webprojekte mit Sneeze-Pages anreichern

Geschrieben von Jochen am 02. Januar 2012 in Kategorie Online-Marketing

Quelle: omBuzzer.de / Itam GmbhZunehmend häufiger setzen Publisher ganz bewusst auf CMS Lösungen, die aus dem Blogbereich stammen. Man denke nur an Wordpress, das aus dem Internet längst nicht mehr wegzudenken ist. Äußerst viele Webseiten basieren auf dem kostenlosen Blogsystem, was vor allem damit zu tun hat, dass es leicht installieren und zu bedienen ist.

Allerdings bringen CMS Lösungen dieser Art nicht nur Vorteile mit sich. Wer ein eigenes Wordpress Blog betreibt und schon eine Vielzahl an Artikeln veröffentlicht hat, kennt das Problem mit der Strukturierung des Contents nur all zu gut: Tolle Beiträge verschwinden im Lauf der Zeit in der Versenkung, obwohl sie den Besuchern durchaus einen echten Mehrwert bieten könnten.

Nun werden einige Nutzer womöglich sagen, dass sich dieses Problem ganz einfach lösen lässt, indem man gezielt mit Kategorien und Tags arbeitet. Vor allem die Tags bieten theoretisch gesehen einen immens hohen Nutzen. Man klickt auf das Tag und schon werden alle entsprechend verschlagworteten Beiträge angezeigt. Allerdings weder Tags noch Kategorien immer die perfekte Lösung. Bei Wordpress erhält man im Endeffekt einfach nur eine Auflistung der Beiträge.

Manchmal ist eine solche Auflistung viel zu wenig. Gerade bei komplexen Themen kann es von Vorteil sein, einleitende Texte oder auch Zwischentexte anzufertigen und in Ergänzung auf ausgewählte Beiträge zu verlinken. Auf diese Weise ist es möglich, den User wesentlich besser zu informieren und in Folge auch den Mehrwert der Website zu steigern.

Derartige Seiten werden als Sneeze-Pages bezeichnet. Obwohl sie leicht anzulegen sind und außerdem einen hohen Nutzen für den User versprechen, werden sie in der Praxis nur selten genutzt. Im Prinzip ist dies äußerst schade, denn in Anbetracht der Möglichkeiten wären viele Publisher gut damit beraten, sich dieses Prinzip zu Nutze zu machen. Schließlich sind die Seiten schnell angelegt und gleichzeitig ist der Gestaltungsspielraum sehr groß.

Wer mehr über Sneeze-Pages und deren Einsatz erfahren möchte, sollte sich diesen Beitrag zu Gemüte führen, der bei Selbständig im Netz veröffentlicht wurde. Im Rahmen des Beitrags wird nicht nur erläutert, was Sneeze-Pages überhaupt sind. Ebenso wird deutlich gemacht, welche Möglichkeiten der Integration existieren und für welche Publisher sich der Einsatz besonders empfiehlt. Außerdem läuft derzeit noch eine Abstimmung. Publisher werden um Stimmabgabe gebeten: Der Blogger möchte herausfinden, in welchem Umfang die Sneeze-Pages bereits von anderen Bloggern eingesetzt werden-

Hilfreich ist übrigens der Hinweise, dass Sneeze-Pages auf guten Webprojekten keine einmalige Sache sind. Wenn neuer Content hinzugefügt wird, gilt es die Pages von Zeit zu Zeit anzupassen. Vielleicht ist dieser einer der Punkte, weshalb so mancher Publisher vom Einsatz der Sneeze-Pages absieht.

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