Nicht alle Webprojekte auf dieselbe Art konzipieren und umsetzen

Geschrieben von Jochen am 21. Januar 2013 in Kategorie Online-Marketing

Bei der Realisierung von Webprojekten gehen Publisher teilweise sehr verschieden vor. So gibt es zum Beispiel Personen, denen es in erster Linie darauf ankommt, mit Keyword-Domains und relativ wenigen Unterseiten zu arbeiten. Andere sind wiederum im Longtail-Bereich sehr aktiv. Einige legen großen Wert auf Linkbuilding, andere versuchen sich hingegen stärker im Social-Media bereich. Letztlich gibt es unzählige Möglichkeiten, um Webprojekte zu gestalten und in die Tat umzusetzen.

Letztlich spricht überhaupt nichts dagegen, eine ganz eigenständige Arbeitsweise zu entwickeln. Allerdings fällt auf, dass viele Publisher und SEOs von ihren Projekten ein wenig zu sehr überzeugt sind. Sie halten an ihrer Arbeitsweise stark fest, was letztlich dazu führt, dass sich alle Projekte sehr ähnlich sind.

Eine solche Arbeitsweise ist verständlich. Der Hintergrundgedanke ist letztlich ganz simpel: Was bei einem Projekt funktioniert hat, kann bei einem anderen Projekt auch funktionieren. So gesehen ist es sogar sinnvoll, sich auf einen Workflow oder eine Projektart festzulegen. Man arbeitet nach einem Konzept, das sich bewährt hat.

Allerdings gibt es auch Risiken. Wer stets auf denselben Projektaufbau setzt, erhöht das Risiko, mit all seinen Projekten innerhalb kürzester Zeit zu scheitern. Das beste Beispiel ist ein starker SEO Ansatz: Funktioniert eine SEO Strategie nicht mehr, kann sie zu ungemein starken Rankingverlusten führen. Schmiert nur eine von mehreren Domains ab, ist dies nicht ganz so schlimm: Einnahmen werden immer noch mit anderen Projekten realisiert. Doch wurden alle Projekte auf dieselbe Art und Weise realisiert, bleibt es womöglich nicht bei der Bestrafung des einen Projekts. Alle anderen Projekte könnten ganz schnell folgen und dann steht der Publisher unter Umständen vor einem sehr großen Problem.

In Anbetracht dieser Gefahr sollte sich jeder Publisher überlegen, ob es für ihn nicht besser wäre, einzelne Projekt ganz unterschiedlich umzusetzen. Wer zum Beispiel bei Linkbuilding, Content, Social-Media und Monetarisierungskanal auf unterschiedliche Strategien setzt, verschafft sich mehr Sicherheit. Die Wahrscheinlichkeit, dass mehrere Projekte auf einmal abgestraft werden und es dadurch zu großen Wegbrüchen bei den Einnahmen kommt, verringert sich drastisch.

Zumal es überhaupt nicht schwer sein muss, bei der Realisierung unterschiedliche Wege zu gehen. Im Wesentlichen kommt es darauf an, bei der Projektgestaltung bereits festzulegen, welche Wege man einschlagen wird und wie es um die langfristige Ausrichtung des Projekts bestellt ist. Außerdem eröffnet sich einem die Chance, andere Arbeitsweisen kennen zu lernen und dadurch zu lernen bzw. insgesamt noch besser zu werden.

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