Schlechter Content: Nicht unnötig lange daran festhalten

Geschrieben von Jochen am 18. Februar 2013 in Kategorie SEO

In früheren Zeiten nahmen es etliche Publisher mit dem Content nicht ganz so genau. So mancher Publisher verfolgte nur ein Ziel: Zu niedrigen Kosten auf möglichst viele Keywords ranken. Infolge wurden mit sehr kostengünstigem Content gearbeitet. Doch mittlerweile funktioniert diese Strategie nicht mehr besonders gut. Wer keinen guten Content zu bieten hat, rankt relativ schlecht – zumindest in Umfeldern, in denen ein gewisses Maß an Wettbewerb festzustellen ist.

Nur weil Content günstig eingekauft wurde, muss er natürlich nicht schlecht sein. Doch in aller Regel ist dies der Fall, denn auch beim Content gilt, dass Qualität ihren Preis hat. Von Texten, die in großen Mengen günstig produziert wurden, kann man schlichtweg nicht erwarten, dass sie gut ranken. Wer gute Inhalte haben möchte, muss sich Zeit für deren Erstellung nehmen oder eben entsprechende Texter suchen. Die haben zwar ihren Preis, aber dafür sieht man dies dem Content auch an.

Obwohl dies einleuchtend klingt, möchte so mancher Publisher an seinem alten Content festhalten. Dies ist nicht sehr überraschend, schließlich hat man einst Geld dafür bezahlt. Zumal sich der alte Content nicht einfach so verkaufen lässt. Wenn man ihn von der Seite nimmt, ist es mehr oder weniger verloren bzw. dann wertlos. Folglich wird er weiterhin eingesetzt, was aber unlogisch ist. Mit besserem Content könnte man besser ranken, was am Ende wiederum wichtiger ist. Der aktuelle WDF IDF Trend macht letztlich nur allzu gut deutlich, wie ungemein hilfreich es sein kann, über guten Textcontent zu verfügen.

Publisher, die an ihren bestehenden Inhalten festhalten, sollten sich daher gut überlegen, ob dies wirklich sein muss. Oft wäre es vernünftiger, Inhalte auszutauschen. Hierdurch entstehen zwar Kosten, aber das Rankingpotential darf nicht außer Acht gelassen werden. Es ist ja auch nicht so, dass man an einen Autorennen teilnimmt und sich Siegchancen ausrechnet, obwohl man genau weiß, dass das eigene Fahrzeug eine Schrottkarre ist.

Verständlicherweise hat guter Content seinen Preis. Zugleich weiß man nicht, ob ein Austausch des Contents automatisch zu Erfolg wird bzw. das entsprechende Projekt dann wieder besser rankt. Allerdings ist diese Ungewissheit kein Grund, es nicht zu probieren. Es ist ja nicht gleich erforderlich, Inhalte von Webprojekten vollständig auszutauschen. Als Publisher und SEO verfügt man über die Möglichkeit, lediglich einzelne Seiten oder auch kleinere Projekte zu bearbeiten, um somit herauszufinden, welches Potential besteht bzw. wie sehr sich der Austausch auf die Rankingpositionen auswirkt.

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